Thomas Kopf ist unser Bürgermeisterkandidat

"Ich möchte, dass das Rathaus wieder als Partner wahrgenommen wird - für Bürger, Vereine und Unternehmer.
Transparent, nachvollziehbar und verlässlich."

Thomas Kopf

47 Jahre, Kriminalbeamter, Liedermacher, Dipl.-Verwaltungswirt (FH)


Bürgermeisterkandidat, AWO-Kreisdelegierter, TonArt Metropol e.V. Chor (Tenor), "Lieder im Kopf" Songwriting Workshops für Kinder


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Fragen an Thomas Kopf
...über politische Verantwortung, Familie und warum Penzberg seine Heimat ist

Thomas, warum kandidierst du für das Amt des Ersten Bürgermeisters?

Weil Penzberg gerade an einem Punkt steht, an dem vorausschauendes Handeln entscheidend wird. Die Stadt wächst spürbar, die Anforderungen werden komplexer bei Schulen, Betreuung, Mobilität, Klima und Finanzen. Diese Themen stehen nicht nebeneinander, sie greifen ineinander.

Ich kandidiere nicht, um schnelle Antworten zu geben, sondern um
Zusammenhänge mitzudenken und Strukturen zu schaffen, die tragen. Gute Politik ist für mich keine Frage von Lautstärke, sondern von Verlässlichkeit, Klarheit und Planung.

Du bist Oberpfälzer. Wie ist Penzberg für dich Heimat geworden?

Ganz bewusst. Meine Frau Johanna ist hier geboren und aufgewachsen. Ihre Großeltern, Erna und Alois Meier, stammen aus Kirnberg. Ihre Eltern, Hannelore und der leider schon verstorbene Georg Meier, haben sich mit ihren Kindern in Steigenberg, in der Roßweide, niedergelassen. Das sind Orte, Menschen und Geschichten, die Penzberg für uns lebendig machen.


Wir haben uns in München kennengelernt und uns ganz bewusst entschieden, unsere Tochter hier groß werden zu lassen. Penzberg ist keine Zwischenstation, sondern eine klare Entscheidung. Hier stimmt die Mischung: überschaubar, lebendig, offen. Und ich habe von Anfang an erlebt, wie selbstverständlich man aufgenommen wird, wenn man sich einbringt.

Welche Rolle spielt Familie für deine politische Haltung?

Eine sehr große. Viele politische Fragen sind für mich keine theoretischen Debatten. Wenn wir über Schulen, Betreuung, sichere Wege oder Wohnumfeld sprechen, dann betrifft das unseren eigenen Alltag.


Familie erdet. Sie macht Entscheidungen greifbar. Und sie schärft den Blick dafür, dass Politik nicht in Ressorts funktioniert, sondern im echten Leben. Ein Schulbau z.B. ist kein isoliertes Projekt – er hat mit Verkehr, Quartier, Finanzierung und Aufenthaltsqualität zu tun.

Penzberg wächst stark. Was bedeutet das für dich konkret?

Wachstum ist weder gut noch schlecht. Es ist eine Tatsache. Entscheidend ist, ob wir gestalten oder hinterherlaufen.


Wenn neue Wohnungen entstehen, müssen Kitas, Schulen, Wege, Grünflächen und Mobilität mitgedacht werden. Genau hier sehe ich aktuell die größte Herausforderung: zu oft reagieren wir, statt vorauszuplanen. Wachstum braucht Vorlaufzeit – in der Verwaltung, in der Finanzierung und in der Kommunikation.

Du hast in Fürstenfeldbruck öffentliche Verwaltung studiert. Wie kam es denn dazu?

Ich habe den Beruf des Polizeibeamten von der Pike auf gelernt und hatte die Möglichkeit, mich für dieses Studium an der "Hochschule für den öffentlichen Dienst" zu empfehlen. Mir ist bewusst, dass das nicht nur allein an persönlicher Befähigung liegt, sondern auch daran, dass man gesehen und von den Führungskräften entsprechend gefördert wird.

So gesehen hatte ich auch das Glück, von wirklich großartigen Kollegen vorgelebt zu bekommen, was gute Motivation und Personalführung bedeutet. Und um diese Themen geht's dann unter anderem auch im Studium, wenn man nach langer Zeit im praktischen Dienst plötzlich wieder die Schulbank drückt. Eine nicht unerhebliche Herausforderung, würde ich sagen. Aber an solchen Aufgaben wächst man. Ich denke, das macht mich auch aus. Ich bin sehr neugierig und immer offen für Neues.

Du bist doch sehr ein kreativer Mensch. Was reizt Dich denn so an Verwaltung?

Mich hat von Anfang an fasziniert, dass Verwaltung ganz konkret wirkt. Entscheidungen bleiben nicht auf dem Papier, sie verändern den Alltag. Ob Schule, Straße, Genehmigung oder Förderung – Verwaltung ist dort, wo Politik spürbar wird.


Im Studium habe ich gelernt, wie komplex Entscheidungen sind und wie wichtig saubere Vorbereitung ist. Was mich bis heute begeistert, ist genau diese Verbindung: Recht, Organisation, Verantwortung und Gestaltung.
Gute Verwaltung ist leise, aber wirkungsvoll. Wenn sie gut funktioniert, merkt man sie kaum – und genau das ist für mich ein Qualitätsmerkmal.

Viele sagen schmunzelnd: "Schon wieder ein Polizist als Bürgermeisterkandidat?"
Was unterscheidet dich persönlich auf diesem Weg?

Der Satz begegnet mir tatsächlich öfter. Und klar: Der Polizeiberuf steht für Ordnung, Sicherheit und Verantwortung – das ist erst einmal etwas Positives.


Mein eigener Weg unterscheidet sich aber deutlich. Ich habe mich ganz bewusst für ein Studium der öffentlichen Verwaltung entschieden und arbeite heute beim Bayerischen Landeskriminalamt im Bereich Cybercrime. Dort geht es weniger um den Einsatz auf der Straße, sondern um Analyse, Strategie, Organisation und vorausschauende Planung.



Diese Kombination ist mir wichtig: Verwaltung verstehen, komplexe Strukturen steuern und Entwicklungen früh erkennen. Genau das braucht eine wachsende Stadt wie Penzberg. Für mich ist das Bürgermeisteramt weniger eine Frage von Durchsetzung, sondern von Koordination, Weitblick und Verlässlichkeit.

Du arbeitest im Bereich Cybercrime – einem Feld, das oft im Verborgenen liegt. Wie wirkt sich das auf deine politische Haltung aus?

Cybercrime ist unsichtbar, bis es plötzlich sehr konkret wird. Genau deshalb muss man früh hinschauen.



Man lernt, dass gute Prävention leise ist. Dass die beste Arbeit oft die ist, die niemand bemerkt, weil nichts eskaliert.
Das ist ein Gedanke, den ich sehr stark auf Kommunalpolitik übertrage. Wenn Schulen nicht überfüllt sind, Betreuung funktioniert, Mobilität sicher ist – dann ist das kein Zufall. Dann ist das Ergebnis guter Vorbereitung.

Du sprichst oft von klarer Kommunikation. Warum ist dir das so wichtig?

Weil hier eine echte Schwachstelle liegt. Nicht unbedingt im guten Willen, sondern in der Verlässlichkeit von Planung und Erklärung.



Menschen akzeptieren auch schwierige Entscheidungen, wenn sie verstehen, warum etwas entschieden wird – und was das für sie bedeutet. Vertrauen entsteht genau dort.

Neben deinem Beruf engagierst du dich kulturell, schreibst Songs mit Kindern. Wie passt das zusammen?

Sehr gut sogar. Musik begleitet mich seit Jugendtagen. In den Workshops entstehen oft in kurzer Zeit sehr ehrliche, kreative Lieder. Kinder trauen sich Dinge, die Erwachsene oft verlernt haben.



Dass ein Mitarbeiter des Landeskriminalamts mit Kindern Songs schreibt, sorgt regelmäßig für Aufmerksamkeit – bis hin zu Berichten im Bayerischen Rundfunk. Für mich ist das kein Widerspruch. Beides hat mit Zuhören, Struktur und Vertrauen zu tun.

Wie verstehst du Demokratie und Beteiligung?

Als etwas sehr Alltägliches. Demokratie lebt nicht nur von Wahlen, sondern von Beteiligung, Austausch und Respekt. Deshalb sind Gremien wie der Seniorenbeirat, ein zukünftiger Familienbeirat oder engagierte Initiativen für mich keine Randerscheinung, sondern zentrale Partner. Gute Politik entsteht nicht im Alleingang.

Wenn du an Penzberg in zehn oder fünfzehn Jahren denkst - was wünschst du dir?

Dass Menschen sagen: Diese Stadt ist mit uns gewachsen, nicht über uns hinweg.


Dass wir stolz sind auf das, was wir bewahrt haben – und auf das, was wir gemeinsam weiterentwickelt haben.


Penzberg kann Zukunft. Aber die Stadt braucht vorausschauende Planung, klare Kommunikation und verlässliche Entscheidungen.
Und dafür bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Melden Sie sich jederzeit gerne bei mir.

thomas.kopf@penzberg-miteinander.de